5Fragen

Fünf Fragen an: Pia Tschupp

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
In die Rolle einer Schreibenden zu schlüpfen.

2. Braucht es die Edition Unik?
Ja. Geschichten bleiben in Büchern länger erhalten als auf Zetteln.

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Es gibt Menschen, denen wurde als Kind gesagt, sie könnten nicht singen. Oder nicht schreiben. Denken Sie nicht darüber nach!

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Es sollen immer mehr Menschen ein immer besseres Angebot von Edition Unik nützen können.

5. Was lesen Sie am liebsten?
Autorinnen und Autoren, die es verstehen, mit Gedanken, Bildern, Rhythmen, Farben und Lauten zu jonglieren, mag ich.

Pia Tschupp ist Ehemalige der Edition Unik.

Fünf Fragen an: Fiore Rubino

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Ich habe in der Edition Unik ein Buch geschrieben und auch schon eine eigene Lesung veranstaltet.

2. Braucht es die Edition Unik?
Ja, für mich ist sie eine «Hammersache»! Die Begleitung beim Schreiben durch die Edition Unik ist sehr gut und motivierend. Wichtig sind auch der Ablauf und die Termine der Projektwochen. Sie erleichtern das Dranbleiben.

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Lassen Sie sich auf den Prozess ein! Schreiben Sie erst alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt, ganz gleich, ob Rechtschreibung und Grammatik stimmen; halten Sie Ihre Erinnerungen ungefiltert fest. Das Verändern und Verbessern kommt erst danach.

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Genau so, denn mir persönlich hat nichts gefehlt, ich habe mich stets wohl gefühlt.

5. Was lesen Sie am liebsten?
Berührende, emotionale, schöne, wahre (Lebens-) Geschichten.
 

Fiore Rubino ist dipl. Therapeutin und Gesundheitsberaterin mit eigener Praxis in Zürich. Sie hat in der Edition Unik ihr Buch geschrieben.

Fünf Fragen an: Janine Meyer

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Ich bin Projekmitarbeiterin und neben der Kommunikation vor allem für die Betreuung der Teilnehmenden zuständig.

2. Braucht es die Edition Unik?
Auf jeden Fall! Alltagswissen und -kultur drohen verloren zu gehen. Die Edition Unik kann das verhindern, indem sie Erinnerungen und Erfahrungen in Büchern sammelt. Ausserdem bietet sie einen wunderbaren Rahmen für das eigene Schreiben und den Austausch zwischen Generationen.

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Lassen Sie sich auf den Prozess ein, und zwar besonders in der ersten Etappe, dem Sammeln. Hier geht es darum, alte Muster und Gewohnheiten zu durchbrechen, Grammatik und Rechtschreibung vorerst zu vergessen und die Erinnerungen fliessen zu lassen. Sie werden sehen: So öffnen sich Türen zu neuen Welten – und zu vergessen geglaubten Orten. Den roten Faden finden Sie in der zweiten Etappe, dem Sortieren, von ganz alleine.

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Ich hoffe, noch sehr lange!

5. Was lesen Sie am liebsten?
Das ist eine schwierige Frage. Einfacher zu beantworten ist die Frage danach, was ich nicht lese: Langweiliges, Ideologieverbrämtes, schlecht Geschriebenes etwa.

Janine Meyer ist Projektmitarbeiterin der Edition Unik im Büro von Heller Enterprises.

Fünf Fragen an: Matthias Kestenholz

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Auswahl der technischen Werkzeuge sowie Programmierung der Edition Unik App, der Schreibsoftware für die aktiven Teilnehmer/innen.

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

2. Braucht es die Edition Unik?
Ich wünsche mir manchmal, die Konversation mit Eltern und Grosseltern über ihre Vergangenheit wäre einfacher. Vielleicht ist die Edition Unik ein Start in ein besseres Kennenlernen und damit Näherrücken.

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Dranbleiben, nicht verzweifeln am ersten Satz oder am Einstieg ins Projekt!

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Um ehrlich zu sein: Ich bin zu wenig nahe am Projekt dran trotz der umfassenden Software-Arbeiten. Weitergehen soll es aber auf jeden Fall!

5. Was lesen Sie am liebsten?
Fachbücher,  – aktuell Structure and Interpretation of Computer Programs, zuletzt etwa The Art of Computer Programming Vol 1.

Matthias Kestenholz ist Partner und Programmierer bei der Zürcher Agentur Feinheit.

Fünf Fragen an: Maja Grolimund Daepp

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Ich stehe den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Mentorin zur Verfügung. Ich lese ihre Texte, und – je nach Wunsch – spiegle ich, was ihre Geschichten bei mir auslösen, weise auf Unklarheiten hin, stelle Fragen, schlage Änderungen vor oder bringe Korrekturen an.

2. Braucht es die Edition Unik?
Durch die Edition Unik erhält die schriftliche Auseinandersetzung mit sich selbst Struktur und Form. Es wird auf einfache Art möglich, das eigene Leben für sich selbst und andere in Buchform zu bringen.

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Lassen Sie sich darauf ein!

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Wie das schon seit dem Start des Projektes geschieht: Durch das Ernstnehmen der Autorinnen und Autoren und in laufender Auseinandersetzung mit ihnen.

5. Was lesen Sie am liebsten?
Geschichten, die mich bewegen. Ein wenig Irritation darf ruhig dabei sein.
 

Maja Grolimund Daepp ist Autorin und Mentorin der Edition Unik. Sie lebt in Schindellegi (SZ). 

Fünf Fragen an: Joëlle Kost

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Als Fotografin des Projektes halte ich mit meiner Kamera das Gesehen fest und dokumentiere die verschiedenen Stufen des Schreibprozesses, immer auf der Suche nach den besonderen kleinen und grossen Momenten.

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

2. Braucht es die Edition Unik?
Absolut! Wo sonst kann man einen Teil seines Lebens so schnell in eine so schöne Papierform bringen?

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Nicht gleich die ganze Autobiografie schreiben zu wollen, sondern sich auf einen Ausschnitt seines Lebens zu konzentrieren. Aus meinen Tagebuch-Versuchen habe ich gelernt, dass ich jeweils viel länger durchgehalten habe, wenn ich kürzere Einträge erstellt habe. Alles andere würde mich unter Zeitdruck setzen, der Unerwartetem zu wenig Platz einräumen würde.

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Weiter machen! Die Veranstaltungen haben nun eine wunderbare Balance zwischen Austausch und Informationsquelle gefunden, die das Miterleben zu einem Genuss machen.

5. Was lesen Sie am liebsten?
Krimis.

Joëlle Kost ist Fotografin für die Edition Unik und schreibt an ihrer Dissertation zu «FilmColors. Bridging the Gap Between Technology and Aesthetics».

Fünf Fragen an: Kathrin Zellweger

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Ich bin Mentorin im Mentorenprogramm.

2. Braucht es die Edition Unik?
So wie es Archive für die «grosse Geschichte» gibt, schafft die Edition Unik ein Archiv für die Geschichte «in und von mir».

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Haben Sie keine Hemmungen und bleiben Sie nah bei sich!

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Ich hoffe, es geht noch lange weiter!

5. Was lesen Sie am liebsten?
Belletristik.

Kathrin Zellweger ist freischaffende Journalistin und Mentorin der Edition Unik. Sie lebt in Weinfelden (TG).

Fünf Fragen an: Claudia Kümin

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Ich habe an zwei Ausgaben des Projekts teilgenommen und mit Unterstützung der Edition Unik ein Buch geschrieben.

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

2. Braucht es die Edition Unik?
Das Projekt hilft Menschen, die gerne ein Buch schreiben möchten oder denen immer wieder gesagt wird: Das musst Du aufschreiben!

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Einfach anfangen und sich die Geschichten vom Herz schreiben, ohne dabei an ein Buch zu denken.

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Der Austausch zwischen und mit den anderen Projektteilnehmern sollte noch mehr gefördert werden. Das inspiriert und motiviert. Denn Menschen, die ein Buch schreiben wollen, haben viel zu erzählen.

5. Was lesen Sie am liebsten?
Biografien und erlebte Geschichten. Auch Bücher von anderen Projektteilnehmern durfte ich schon lesen. Sehr spannend!

Claudia Kümin hat in der Edition Unik ihr Buch geschrieben.

Fünf Fragen an: Stefanie Roth

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Ich war eine der Praktikantinnen, die das Pilotprojekt 2015 wissenschaftlich begleitet haben. Dabei habe ich zur Motivation der Schreibenden recherchiert.

2. Braucht es die Edition Unik?
In den Interviews habe ich gemerkt, wie wichtig es den Teilnehmenden ist, ihre spannenden Lebensgeschichten für sich selbst sowie für die Nachwelt zu bewahren.

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Dass sie so viele Erinnerungen wie möglich aufschreiben. Wir Jüngere würden uns sehr freuen!

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Sie soll noch mehr Menschen ansprechen und ein breites Publikum erreichen, damit ein noch grösserer Schatz an Lebensgeschichten geborgen werden kann.

5. Was lesen Sie am liebsten?
Gesellschaftsromane – die sich ja auch mit den Geschichten und Entwicklungen von Menschen beschäftigen.

Stefanie Roth ist Studentin an der Universität Zürich. Sie hat das Pilotprojekt der Edition Unik im Frühjahr 2015 begleitet.

Fünf Fragen an Peter Kern

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

1. Was war Ihre Rolle im Pilotprojekt Anfang 2015?
Ich war Kundenberater und Datenjongleur in der Druckvorstufe. Bei Bubu werden aus Daten Bücher.

2. Braucht es die Edition Unik?
Die Stammesältesten als traditionelle Geschichtenerzähler sind ausgestorben und die Lebensdauer des E-Book ist ungewiss. Deshalb ist die Edition Unik eine ideale Plattform, um Alltagskultur zu bewahren.

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Fragen Sie sich: Ist meine Story für die Leser auch so interessant wie für mich selbst?

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Mit viel Schub!

5. Was lesen Sie am liebsten?
Geschichten mit schwarzem Humor.

Peter Kern war Projektleiter Druckvorstufe bei bubu und begleitet die Edition Unik seit dem Pilotprojekt von 2015.

Fünf Fragen an: Bruno Glaus

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Ich bin Wiederholungstäter und schliesse in dieser Runde mein viertes Buch ab. Ich ich verstehe mich auch als Botschafter: Mittels Zeitungsberichten und Lesungen stelle ich das Projekt der Öffentlichkeit vor.

2. Braucht es die Edition Unik?
Ja, wir brauchen Mischwald statt Monokultur! Es braucht kostengünstige, niederschwellige, nischenorientierte Kulturprojekte. Aus der Fülle von Persönlichem entsteht nach und nach ein zeitgeschichtliches Biotop, Zeitgeschichte geschrieben von unten.

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Nehmen Sie sich nicht die ganze Biografie vor, sondern beschränken Sie sich. Haben Sie Hemmungen, versuchen Sie es mit einem kleinen Werk. Das motiviert, weitere Bücher zu schreiben. Und erarbeiten Sie eine Themenliste mit vorläufigen Arbeitstiteln.

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Das Projekt muss zum breit abgestützten Selbstläufer werden. Im Hinblick darauf sollten Austausch und Vernetzung weiter gefördert werden.

5. Was lesen Sie am liebsten?
Bücher und Zeitungen, die mit meinen gesellschaftspolitischen Interessen verbunden sind. Zur jüngeren Zeitgeschichte lese ich Tony Judts Buch Dem Land geht es schlecht. Ich lese auch immer wieder Literatur aus den Ländern, die ich bereise, so jüngst zu Südafrika J.M. Coetzees Schande.

Bruno Glaus ist nicht nur als Teilnehmer für die Edition Unik aktiv. Unter anderem organisiert er Lesungen in Eigenregie, so die Novemberlesung Schwein gehabt im Museum Zeitfalten, Uznach, sowie die oben beschriebene Bergwanderung.

 

Fünf Fragen an: Hannes Schwarz

Bild: Pexels.com

Bild: Pexels.com

1. Was ist Ihre Rolle in der Edition Unik?
Ich bin IT-Projektleiter und betreue die Schreibsoftware der Edition Unik auf technischer Seite.

2. Braucht es die Edition Unik?
Ja, und zwar weil viele tolle Geschichten und Biografien festgehalten werden. Engagement und Motivation der Teilnehmer/innen sind sehr inspirierend.

3. Was raten Sie den Schreibenden?
Lassen Sie sich nicht entmutigen! Und erreichen Sie Ihr Ziel Schritt für Schritt.

4. (Wie) soll es mit der Edition Unik weitergehen?
Das Angebot sollte auch in anderen Städten bekannt werden.

5. Was lesen Sie am liebsten?
Geschichten, die das Leben schreibt.

Hannes Schwarz ist Projektleiter bei FEINHEIT und betreut dort die u.a. die «Edition Unik App», die exklusive Schreibsoftware für Ihr Buch.