Es war einmal ein Edition Unik Café in Bern

«Sie sind roh, wahr, einzigartig – eben: unik.» So sind sie: Die Geschichten aus der Edition Unik. Am Edition Unik Café im Berner Generationenhaus haben drei Frauen aus ihren persönlichen Büchern vorgelesen.

Während draussen Trams und Trommeln um die Wette rumsen und rumpeln, finden sich in der Cafébar vom Generationenhaus die Zuhörerinnen und Zuhörer ein. Sie sind gekommen, um den persönlichen Geschichten von Erika Kneubühl, Katrin Sterki und Birgit Dressler zuzuhören. Das Publikum erfährt in den nächsten 90 Minuten etwa, dass das Leben nicht immer nur mit dem Wollen (Kneubühl) zu tun hat, wie aus einem Haufen Buchstaben ein Buch geworden ist (Sterki) und was das wichtigste im Leben ist, nämlich Stenografie und Socken stricken (Dressler).

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Moderiert wird das Café von Vera Mosimann, die behutsam einfühlsame Fragen stellt, etwa: «Warum Edition Unik?» «Weil ich aus meinen vielen Tagebüchern eines machen wollte», sagt zum Beispiel Erika Kneubühl darauf. Auf die Frage, wie man die 17 Schreibwochen und die Etappierung empfunden hat, gibt Birgit Dressler zur Antwort: «Sieben Wochen Sammeln sind für die eine lang, für den anderen kurz. Aber irgendwo muss es ja eine zeitliche Grenze geben.» Dieser zeitlichen Begrenzung gibt denn auch die Erfolgsquote der Edition Unik recht: Pro Runde schliessen zwei von drei Personen ihre Bücher ab. Jene, die nicht fertig werden, hadern selten mit der Projektanlage, vielmehr passieren Dinge im persönlichen Umfeld, die eine Konzentration auf das Buchprojekt erschweren oder gar nicht mehr zulassen.

Wir publizieren in loser Reihenfolge Texte von Ehemaligen, von den Vorleserinnen oben sind bisher erschienen:


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Kein Problem, es finden weitere öffentliche Lesungen statt. Details dazu in unserem
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