Handschrift ist Hirnschrift

Heute ist Tag der Handschrift. Seit 1977 wird am 23. Januar der «Internationale Tag der Handschrift» ausgerufen. Auch für die Edition Unik Grund genug, den Blick auf diese Kulturtechnik zu richten.

«Die Handschrift ist eine wahre Kunst und eine Möglichkeit, unsere Individualität darzustellen», schreibt die WIMA, die Writing Instrument Manufacturers Association, jener Branchenverband, der den Internationalen Tag der Handschrift vor rund 40 Jahren initiiert hat.

Trotz App: Schreiben von Hand
Ob man sich Notizen während der Veranstaltungen macht, Ideen aufschreibt oder auf frühere Tagebucheinträge zurückgreift: Die Handschrift ist auch in der Edition Unik immer wieder anzutreffen. Die Bücher, die in der Edition Unik entstehen, werden zwar in der exklusiven Schreibsoftware Edition Unik App fertiggestellt, nichtsdestotrotz sind handgeschriebene Texte und Fragmente immer wieder anzutreffen.

Bilder: Joëlle Kost

 

Besser erinnern, besser verstehen
Es lohnt sich, die Handschrift zu pflegen: Was wir von Hand notieren, schreibt sich buchstäblich in unser Gehirn ein. Dies zeigen neue Studien mit modernen Hirnscannern. Andere Studien aus den USA und Kanada zeigen auf, dass Texte und deren Inhalte besser erfasst und erinnert werden, wenn die Notizen flüssig und manuell niedergeschrieben wurden. Das liegt auch daran, dass das Schreiben das Gehirn ganzheitlich aktiviert und stimuliert, die Handschrift wird so zu einer Art «Hirnschrift» und hält unsere grauen Zellen fit.