Zehn Punkte zum Pilotprojekt

Im Frühjahr 2015 haben wir das Pilotprojekt der Edition Unik durchgeführt, das auf grosses Interesse gestossen ist.

Studierende der Universität Zürich haben den Pilot wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Die folgenden zehn Beobachtungen und Schlussfolgerungen haben dazu beigetragen, dass wir die Edition Unik auf ein breiteres Fundament gestellt haben und die Teilnahme einer grösseren Öffentlichkeit ermöglichen möchten.

2. Timing

Beobachtung: Die Deadline namens Buchdruck motiviert die Teilnehmenden und trägt sie über Schreibschwierigkeiten hinweg.

Schlussfolgerung: Die Edition Unik hat jeweils einen Anfang und ein Ende; sie bleibt zeitlich vorgefasst.

1. Nachfrage

Beobachtung: Fast 300 Interessent/innen, 65 Anmeldungen, 47 Bücher zeugen von einem realen Bedürfnis.

Schlussfolgerung: Die Weiterentwicklung der Edition Unik nach erfolgreichem Pilotprojekt lohnt sich und ist attraktiv.

Impressionen aus dem Pilotprojekt (Bilder: Tibor Nad)

Impressionen aus dem Pilotprojekt
(Bilder: Tibor Nad)

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4. Leserschaft

Beobachtung: Schreiben für alle, für meine Lieben, nur für mich – Die beschenkte Leserschaft variiert stark in der Grösse.

Schlussfolgerung: Der Nutzen ist individuell und gesellschaftlich: Buchauflagen und Veranstaltungen sind unterschiedlich (gross).

3. Timing

Beobachtung: Erinnerungen sammeln – Geschichten sortieren – Bücher gestalten: Der Prozess funktioniert.

Schlussfolgerung: Die Phaseneinteilung ist bestehen geblieben, die Übergänge sind inzwischen aber flexibel und individuell gestaltet.

 

6. Layout

Beobachtung: Ein eigenes Buch in den Händen zu halten ist die grösste Motivation; das Buch muss nahezu perfekt sein.

Schlussfolgerung: Die Teilnehmenden bekommen mehr Kontrolle, im Grundsatz bleibt das Layout bestehen und die Darstellung eingeschränkt.

5. Alumni

Beobachtung: Es bestehen der Wunsch und das Interesse, weiterzumachen und nicht nur Teil von etwas gewesen zu sein.

Schlussfolgerung: Die Alumni besuchen Cafés, hören anderen Schreibenden und Lesenden zu; manche schreiben ein zweites Buch.

Impression aus dem Pilotprojekt (Bild: Tibor Nad)

Impression aus dem Pilotprojekt (Bild: Tibor Nad)

8. Lektorat & Korrektorat

Beobachtung: Ansprüche sind unterschiedlich; die Teilnehmenden organisieren Lektorat und Korrektorat mit Freunden und Familien bzw. Profis selbst.

Schlussfolgerung: Die Zusatzleistungen der Edition Unik beinhalten ein intensives und ausführliches Mentorenprogramm sowie eine Textprüfung.

7. Schreibsoftware

Beobachtung: Die Lust auf «Online» ist gross; dabei ist die neue Software zunächst Hürde, später Verdienst.


Schlussfolgerung: Die einheitliche und für die Edition Unik konzipierte und programmierte App ist funktional und selbsterklärend.

 

10. Gebühren

Beobachtung: Finanzielle Möglichkeiten unterscheiden sich stark; die Edition Unik ist für alle.

Schlussfolgerung: Die ausführlichen Zusatzleistungen «Mentorenprogramm» und «Textprüfung» ergänzen das attraktive Basispaket.

9. Überschaubarkeit

Beobachtung: Teilnehmende kommen aus fast allen Teilen der Deutschschweiz und finden den Weg nach Zürich.

Schlussfolgerung: Die Auftakt-, Austausch- und Abschlussveranstaltungen finden weiterhin in Zürich statt; Cafés sind flexibel.