Erfahrungen – eine Ehemalige erzählt

Letzte Woche fand die zweite Netzwerkveranstaltung in der Herbstrunde der Edition Unik statt. Gast war die Ehemalige Suzanne Schrade, die von ihren Erfahrungen beim Schreiben Ihres Buches in der Edition Unik berichtet hat.

Diese Netzwerkveranstaltungen sind exklusiv für unsere aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzipiert, finden zwei Mal pro Runde statt und dienen vor allem dem Austausch der Teilnehmenden untereinander. Dabei werden Fragen diskutiert, die zum einen die Technik betreffen, etwa: Wie gehe ich mit Bildern um? Kann wirklich nur eine Bilddatei pro Kapitel eingefügt werden? Wie lege ich ein Vorwort an? Und was genau ist bei der Edition Unik eigentlich ein «Klappentext»?

Die Bücher der Edition Unik (Foto: Joëlle Kost)

Die Bücher der Edition Unik (Foto: Joëlle Kost)

Zum anderen geht es um inhaltliche Fragen und den persönlichen Erfahrungsaustausch. So erzählt Suzanne Schrade etwa, dass sie keine umfassende Biographie geschrieben, sondern sich vielmehr auf einzelne Episoden konzentriert habe. Ähnlich wie bei der Journalistin und Edition Unik Beirätin Klara Obermüller ist dabei eine Aneinanderreihung von Ereignissen entstanden, die für Schrades Werdegang bedeutend sind.

Sie erzählt auch, wie sie das Schreiben selbst erlebt hat und wie sie dabei vorgegangen ist. Zum Beispiel hatte sie sich entschieden, jene Personen, die im Buch beschrieben werden, gar nicht erst um Erlaubnis zu fragen. Suzanne Schrade betont aber auch, dass sie nie im Hinblick auf eine grössere Öffentlichkeit geschrieben, sondern dass sie stets daran gedacht habe, das Buch ihren Liebsten als «Erinnerung a min 80igschte» zu schenken. Ist es geplant, das Buch später zu publizieren, so müsse man wohl anders vorgehen.

Wichtiger Helfer: das Handbuch (Foto: Joëlle Kost)

Wichtiger Helfer: das Handbuch (Foto: Joëlle Kost)

Auch lobt Suzanne Schrade die drei Phasen und fühlte sich mit dem Schreibprogramm Edition Unik App wohl, die eben diesen Prozess abbildet. Sie schätzte auch die Möglichkeit, Bilder einzufügen, verweist aber gleichzeitig darauf, dass die Bücher, die in der Edition Unik entstünden, nun mal keine Bilderbücher seien, sondern auf den Text fokussierten. Besonders hilfreich sei für sie schliesslich das Handbuch gewesen, allerdings habe sie eine Weile gebraucht, bis sie dies erkannte. Mit einem Augenzwinkern fügt sie hinzu: «Ich nehme an, Sie wissen, wovon ich rede, wenn ich sage, dass ich das Handbuch erst spät als wertvollen Begleiter erkannte.»


Antworten auf die Fragen aus der Einführung oben

  • Wie gehe ich mit Bildern um?
    Bildmaterial kann in die Edition Unik grundsätzlich eingebracht werden, dies ist aber mit Einschränkungen verbunden: Die Bilder werden alle schwarzweiss gedruckt und es gibt keine Möglichkeit, die Bilder in der Edition Unik App zu bearbeiten, da das Layout automatisiert ist.
  • Kann wirklich nur eine Bilddatei pro Kapitel eingefügt werden?
    Ja. In der Edition Unik entstehen Bücher, die den Fokus auf den Text legen und nicht auf die Bilder.
  • Wie lege ich ein Vorwort an?
    Ein Vor- und/oder Nachwort lässt sich ganz einfach anlegen, und zwar wie ein Kapitel. Es gibt keinen dafür vorgesehenen Platz.
  • Und was genau ist bei der Edition Unik eigentlich ein «Klappentext»?
    Der Klappentext ist in der Edition Unik jener Text, der hinten aussen auf dem Buch erscheint. Anders als beim Vorwort gibt es hier einen vorgeschriebenen Platz und damit verbunden auch eine entsprechende Eingabemöglichkeit in der App. Das Erstellen eines Klappentextes ist optional.

Weitere Antworten finden Sie in der Rubrik Fragen.