Dank und Motivation

Von Bruno Glaus. Er hat in der Edition Unik schon mehrere Bücher geschrieben. Die Dankesworte des letzten Buches hat er mit einem Essay über das Schreiben der eigenen Bücher abgeschlossen.

Bei der Edition Unik entsteht nach und nach eine Volksbibliothek, geschrieben von unten. Bisher sind mehrere Hundert Bücher verfasst worden. Themenwahl und Aufbau ist den Autoren überlassen.

ZEITFALTEN: Hier finden auch Lesungen mit Autor/innen der Edition Unik statt. (Bild: zvg.)

ZEITFALTEN: Hier finden auch Lesungen mit Autor/innen der Edition Unik statt. (Bild: zvg.)

Die Kapitel können mit Schwarz-Weiss-Bildern illustriert werden. Die Motivation der Schreibenden ist höchst unterschiedlich: Standortbestimmung, Recherchen zu den Wurzeln, Vertiefung, Kommentierung, Interpretation, Dokumentation, Ordnen, Schreiben als Therapie, Spurensuche und Sinnstiftung. «Das Leben kann man nur rückwärts verstehen, aber nur vorwärts leben», schrieb der dänische Philosoph Søren Kierkegaard (1813-1855). Alles im Bewusstsein, dass sich die Kultur der Erinnerung der Gefahr aussetzt, zur «Schablone» zu werden, in welcher das Passförmige als das Authentische gilt und das Nichtpassförmige abgestossen wird (Jan Assmann).

Die Bücher der Edition Unik erscheinen in Kleinauflagen und werden im Eigenverlag der Autorinnen und Autoren vertrieben. Nach «Bilder, Bücher, Bauten» (2015), «Calfeisentaler Geschichten» (Frühjahr 2016), «Hirsch tot, Schwein gehabt» (Herbst 2016) und «Werde Anwalt, sagte er» (Frühjahr 2017) ist dies das fünfte Werk in der fünften Staffel. Einmal mehr hat mich Ruth Schnider motiviert und unterstützt mit kritischem Gegenlesen. Herzlichen Dank.

Bruno Glaus organisiert regelmässig Ausstellungen und andere Veranstaltungen in seinem Museum Zeitfalten in Uznach. Weitere Informationen finden Sie hier: ZEITFALTEN