Beim Schreiben begleitet

Pia Kaeser von der Musikwelle, Radio SRF, hat die Edition Unik Teilnehmerin Nadine Naville während der 17 Projektwochen begleitet, ihr beim Sammeln und Sortieren über die Schultern geschaut und mit über Schönes und Schwieriges beim Schreiben gesprochen. Nadine Naville hat in der Frühjahresrunde 2016 der Edition Unik ihr Buch geschrieben.

Entstanden sind während der Begleitung durch Pia Kaeser vier kurze Radiosendungen, die die Entstehung von Nadine Navilles Buch dokumentieren. Zu jedem Beitrag finden Sie den Link zur jeweiligen Sendung von Radio SRF. Viel Vergnügen!


N° 1: Vom Schreiben und Schenken
Ein eigenes Buch mit Erinnerungen und Erfahrungen

Zum Auftakt der Serie spricht Pia Kaeser mit Frerk Froböse, Projektleiter der Edition Unik, über Idee, Entstehung und Angebot des Schreibprojekts. Neben dem genau getakteten, dreistufigen Prozess sind verschiedene Elemente Bestandteil des Basisprogramms.


N° 2: Von Hoffnungen und Erwartungen
Das eigene Leben in Worte fassen

Im zweiten Teil trifft sich Pia Kaeser mit der Edition Unik Teilnehmerin Nadine Naville, die «schon immer mal» ein Buch schreiben wollte und die sich von der Edition Unik entsprechende Unterstützung erhofft.

Dabei interessiert die Teilnehmerin vor allem das «Wie» und nicht das «Was», denn sie weiss genau, was sie aufschreiben will. Nur, wie man die Fragmente, Auszüge und Versatzstücke zusammensetzen und in eine Form giessen soll, ist ihr noch nicht klar.


N° 3: Vom Auswählen und Entscheiden
Mit der Erinnerung kommt nicht nur Schönes zurück

Im dritten Teil beschreibt Nadine Naville Herausforderungen beim Schreiben; vom ebenso schönen wie intensiven Abtauchen in die eigene Erinnerung. Nach rund zwei Monaten im Projekt besteht für sie die grösste Schwierigkeit nicht im Schreiben selbst, sondern im Selektionsprozess: «Es ist das Auswählen, denn von den vielen, vielen Erinnerungen sind ja nicht alle würdig aufgeschrieben zu werden.»

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N° 4: Vom Zeitdruck und anderen Stimuli
Erinnerungen schreiben und schenken

Im vierten und letzten Teil der Serie geht es um einen Rückblick, um eine Reflexion und – endlich –  um das eigene Buch.

Für Nadine Naville ist die Beschäftigung mit der eigenen Erinnerung sehr belebend, sehr positiv gewesen, auch wenn nicht alle Erinnerungen schön sind. «Aber ich habe mich auf die positiven Erinnerungen konzentriert – und die überwiegen.» Allen Schwierigkeiten zum Trotz ist es kurz vor der Buchübergabe aber «ganz e guets Gfühl».

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